Bevor es in den weiteren Kapiteln um spezielle Drehungen und deren technische Umsetzung geht, sollen an dieser Stelle einige Worte ganz allgemein zum Thema Drehen verloren werden. Gedreht werden kann allein, zeitgleich zum Partner, zeitlich versetzt mit dem Partner, an der Hand des Partners, einfach, mehrfach und bisweilen sogar als Paar. Drehen ist ein beliebter Effekt vieler Tanzpaare - insbesondere der Discofoxpaare scheint es - weil es noch immer ein "Eyecatcher" erster Klasse ist und bei den Zuschauern nach wie vor die Vermutung höchster technischer Befähigung des Tanzpaares auslöst [mehr ...]
Im Idealfall des stationären Drehens dreht der Tänzer / die Tänzerin sich an einem festen Punkt der Fläche (darum ja stationäres Drehen) auf immer dem gleichen Teil des Fußes, nämlich dem Ballen. Das kann frei stehend der Fall sein oder - zumindest bei den Damen - geführt an der Hand des Herrn. Eine stationäre Drehung kann eine oder mehrere "Umdrehungen" umfassen. [mehr ...]
Die Spiraldrehung ist eine Drehung, die ausschließlich nach einem Vorwärtsschritt stattfinden kann. Nachdem der vorwärts gesetzte Fuß komplett belastet wurde und der Körperschwerpunkt sich möglichst ruhend über dem Ballen des Fußes befindet, kann die Drehung eingeleitet werden. [mehr ...]
Wie der Name bereits nahelegt, hat eine 3-Schritt-Drehung zunächst einmal drei Schritte.
Das heißt nicht, dass man die Schrittfolge nicht fast unendlich verlängern könnte, der Name bleibt jedoch.
Bei der 3-Schritt-Drehung wird relativ früh der Schwung aufgebaut, weil einmal angefangen die Drehung sehr
konstant einfach nur noch fortläuft. [mehr ...]