Ausgangspunkt für die Betrachtung des Themas "Takt & Rhythmus" sollen hier die wenigen Anhaltspunkte sein, die das »TAF-Reglement bietet. Dort heißt es:
D-Klasse:[TAF-Reglement Stand I/2005]
Es dürfen nur Figuren getanzt werden, die sich innerhalb des Grundrhythmus' 1, 2, 3 von 3 aufeinander folgenden vollständigen Taktschlägen bewegen. D.h. Figuren, die mehr Taktzeiten benötigen, sind nicht zugelassen.
Nun gut, es gibt einen Grundrhythmus 1, 2, 3. Das klingt simpel, ist es aber nur auf den ersten Blick, wenn man zu Grunde legt, dass die Musik zum Discofox im 2/4- oder 4/4-Takt daher kommt. Der Tänzer (zumindest der D-Klasse-Tänzer) kann also zunächst nur den ersten Schritt des ersten Taktes auf 1 beginnen, anschließend verschieben sich die einzelnen Einheiten von Takt und Rhythmus gegeneinander.

Das ist in der Theorie komplizierter als in der Praxis, weil gerade Discofox-Musik den Taktbeginn, also die 1, längst nicht so stark betont, wie ein Walzer oder eine Samba das tun würden. Ungewöhnlich ist es trotzdem und meiner Ansicht nach auch bemerkenswert, denn es legt nah, dem Discofox grundsätzlich eine sehr freie rhythmische Gestaltbarkeit zu unterstellen.